Bauch straffen: Kliniken Anbieter & Ärzte

Bauch straffen

Bevor Sie sich für das straffen ihres Bauches bzw. eine Bauchstraffung entscheiden sollten Sie sich eingehend beraten lassen. Hierzu stehen die verschiedenen Medien wie Fachzeitschriften, Bücher oder das Internet, die Beratung beim Hausarzt oder auch die Nachfrage bei der Krankenkasse zur Verfügung. Daneben können die Meinungen und Erfahrungen im Bekanntenkreis dazu beitragen, den für Sie geeigneten Chirurgen zu finden.

Wahl des Arztes

Da in Deutschland die Begriffe der ästhetischen Chirurgie bzw. Schönheitschirurgie nicht rechtlich geschützt sind, empfiehlt es sich immer, einen Arzt aufzusuchen, der die Bezeichnung plastischer Chirurg oder Facharzt für plastische Chirurgie / Operationen in seinem Titel trägt. Diese Bezeichnung deutet auf einen Spezialisten hin, der zur Erlangung des Titels einen Nachweis von mindestens 600 plastischen Eingriffen hat erbringen müssen. Daneben weisen die meisten Fachärzte auch die Mitgliedschaft in einem zertifizierten Dachverband auf, der einen hohen Standard an Hygiene und Qualität garantiert.

Letztendlich entscheiden Sie, welcher Arzt Vertrauen ausstrahlt und sich durch seine Beratung dafür qualifiziert, den Eingriff bei Ihnen durchzuführen. Dieser wird sowohl in spezialisierten Schönheitskliniken als auch in größeren Krankenhäusern mit dem Fachbereich der plastischen Chirurgie durchgeführt. Von einer Reise ins Ausland ist eher abzuraten. Zwar liegen die Kosten für den Eingriff meist unter denen in Deutschland, die kontinuierliche Nachsorge sowie das rasche Eingreifen bei drohenden Komplikationen gestalten sich jedoch vielfach als sehr schwierig. Der Wechsel zu einem Arzt in der näheren Umgebung ist dann unter anderem mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Beratungsgespräche nutzen

Wenn Sie sich für einen Chirurgen entschieden haben, wird Sie dieser in einem eingehenden Beratungsgespräch über den gesamten Vorgang aufklären. Zum Teil bieten Ärzte auch zwei Gesprächstermine an, wobei der erste nur zur allgemeinen Information dient, der zweite einige Wochen später erfolgt.

Neben der ausführlichen Anamnese notiert sich der Arzt Ihre Lebensgewohnheiten und auch die mit dem Eingriff verbundenen Wünsche. Er überprüft Ihren Hautzustand und gleicht das sich bietende Bild mit den erzielbaren Möglichkeiten ab. Dabei kann er zur Verdeutlichung auch Vorher-Nachher-Bilder zeigen oder aber eine Aufnahme von Ihnen am Computer durch Simulation verändern. Wichtig für den Chirurgen sind daneben auch Erkrankungen, Allergien, Unverträglichkeiten sowie einzunehmende Medikamente, die unter Umständen einen Einfluss auf die Operation bzw. das Ergebnis darstellen können. Zusätzlich erfolgt die Auswertung des Blutbildes.

Vor der Operation

Meist in Zusammenarbeit mit einem Facharzt für Anästhesie werden Sie über die möglichen Narkoseverfahren aufgeklärt. Dabei gehen auch beide Mediziner auf Risiken und Komplikationen ein. Im Normalfall ist mit dem Eingriff ein stationärer Aufenthalt von ein bis zwei Tagen verbunden, den Sie bei der anschließenden Terminfindung mit berücksichtigen sollten.

Zuletzt weist der Chirurg noch auf einige Verhaltensmaßnahmen und Tätigkeiten hin, die sich bei Einhaltung positiv auf den Heilungsprozess und das Ergebnis auswirken können. So ist auf den Genuss von Nikotin und Alkohol bereits einige Tage vor als auch eine gewisse Zeit nach dem Eingriff zu verzichten. Ebenso sollte die Einnahme von Medikamenten, in Absprache mit Ihrem Hausarzt, auf das notwendige Maß reduziert werden. Blutverdünnende Präparate, zu denen auch Schmerzmittel zählen, können intra- und postoperative Blutungen forcieren, die Gerinnungszeit des Blutes verlängern. Ihre Haut im Bauchbereich sollte zudem keine Wunden oder allergischen Reaktionen aufweisen, da dies ein erhöhtes Infektionsrisiko darstellt.

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