Bauch straffen: Nachsorge und Heilung

Bauch straffen

Die erste Phase der Ausheilung ist geprägt von regelmäßigen Kontrollterminen beim Arzt. Hierdurch soll das Risiko von Komplikationen minimiert werden. Der Chirurg überprüft bei den Untersuchungen den Heilungsverlauf, dabei achtet er auf Einblutungen im Gewebe, sichtbaren Infektionszeichen sowie die Entwicklung der Narbe. Er befragt nach Beschwerden und möglichen Empfindungsstörungen und gibt Tipps für die weitere Nachsorge an die Hand. Bei Verwendung eines sich nicht auflösenden Hautfadens wird dieser nach sieben bis zehn Tagen gezogen.

In der ersten Zeit zuhause sollten Sie den Bauchdeckenverband weiter tragen. Die Kompression auf das Gewebe reduziert Hämatome und das Einlagern von Sekreten im Wundbereich. Zudem unterstützt der Verband die proportionale Ausformung des Bauchbereichs.

Ab dem fünften Tag ist Duschen wieder möglich. Zum Reinigen der Wundbereiche bieten sich pH-neutrale oder desinfizierende Waschlotionen an. Durch die intensive Pflege mit Ölen oder Cremes kann das Narbenbild verfeinert werden. In der ersten Woche sollte zudem der Wundbereich durch weiche Auflagen geschützt werden. Das Tragen eng anliegender Kleidung ist mit Abschluss der Wundheilung möglich.

Ein Verzicht auf Nikotin und Alkohol unterstützt die Wundheilung. Die ausreichende Bewegung sowie eine ausgewogene Ernährung fördern ebenfalls den Heilungsprozess. Meiden Sie in den ersten zwei bis drei Monaten schwere körperliche Tätigkeiten und auch sportliche Aktivitäten.

Durch den Aufenthalt in großer Wärme bzw. in starkem Sonnenlicht kann sich die Narbe deutlich verändern. Zum Teil verformt sie sich, zum Teil hebt sie sich durch Weißfärbung sichtbar vom umliegenden Gewebe ab. Bis zum endgültigen Resultat können einige Monate vergehen, in sehr seltenen Fällen ist der Prozess erst nach gut einem Jahr abgeschlossen.

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